, Sabine Glauser

Die Musikgesellschaft auf Reisen

Am 15. und 16. Sep­tem­ber 2018 sind 43 Mu­si­kan­ten und Part­ne­rin­nen/Part­ner in den sc­hö­nen Kan­ton Fri­bourg ge­fah­ren. Ein kurzer Erlebnisbericht :-)

Am Sams­tag fuh­ren wir um 7.00 Uhr im Dorf­treff mit dem Car ab. Be­vor wir Zürich ganz um­fah­ren hat­ten, ha­ben wir un­ser Di­ri­gent Mar­cel Sc­hö­ni auf­ge­la­den. Da­nach sind wir bis zur Rast­stät­te Grau­holz ge­fah­ren. Dort gab es ei­ne Kaf­fee­pau­se, be­vor wir vor­bei an Bern auf der A12 fuh­ren und den Rös­ti­gr­a­ben über­qu­ert ha­ben. Die­ser zeigt sich sym­bo­lisch durch die ge­stau­te Saa­ne (Schif­fe­nen­see) vor Fri­bourg. Mit dem Car konn­ten wir bis ins Stad­tin­ne­re fah­ren. Dort be­kam je­der Mit­rei­sen­der ei­nen sc­hö­nen blau­en Hut, der Mar­len für den An­lass de­ko­riert hat, und ein Lunch­pa­ket, das auch Mar­len vor­be­rei­tet hat. In 2er bis 8er Grup­pen ha­ben wir uns mit Schlä­ger und Ball aus­ge­rüs­tet, um den Stadt­golf zu ma­chen. Dank ei­nem Stadt­plan ka­men wir bei den 18 Löcher vor­bei und ha­ben so ein gros­ser Teil der sc­hö­nen Alt­stadt von Fri­bourg be­sich­tigt. Ei­ni­ge ha­ben sich auf ei­ner Ter­ras­se ver­lau­fen, an­de­re muss­ten so­gar die Schu­he aus­zie­hen, um den Ball wie­der aus der Saa­ne zu fi­schen. Nach vier Stun­den sind al­le beim Car zu­rück­ge­we­sen. Eins ist si­cher: Fri­bourg ist ei­ne sc­hö­ne Stadt!

Von Fri­bourg fuh­ren wir nach Châ­t­on­naye. Dies ist ein Dorf von 800 Ein­woh­ner im Be­zirk Glâ­ne. Ein Grund, warum die Mu­sik­ge­sell­schaft dort ei­nen Halt mach­te, ist, weil dort der bes­te Grey­er­zer Kä­se der Schweiz her­ge­s­tellt wird. Der Haupt­grund ist aber, weil Sa­bi­ne Glau­ser, Mu­si­kan­tin, in die­sem Dorf auf­ge­wach­sen ist. Wir ha­ben auf dem Fa­mi­li­en­hof ei­nen Rund­gang ge­macht, wo uns Fritz Glau­ser in­ter­es­san­te In­for­ma­tio­nen ge­lie­fert hat. An­sch­lies­send gab es ei­nen Apéro. Ku­li­na­risch wur­den wir durch die Kä­se Gruyè­re und Va­che­rin Fri­bour­geois wie auch durch den sal­zi­gen und süs­sen gâ­teau à la crè­me ver­wöhnt.

Von Châ­t­on­naye gin­gen wir in den Sü­den des Kan­tons in den Be­zirk Gruyè­re. Be­vor wir wie­der in den deutsch­spra­chi­gen Teil des Kan­tons ka­men (Jaun), sind wir bei un­se­rer Un­ter­kunft an­ge­kom­men. Über­nach­tet ha­ben wir im cent­re ré­for­mé in Char­mey. Nur kurz konn­ten wir un­se­re Zim­mer an­schau­en, da es so­fort z’Nacht gab. Da­nach konn­ten wir uns ein we­nig aus­ru­hen, be­vor es im Ge­mein­schafts­raum wei­ter­ging. Vier Teams muss­ten sich un­ter der Lei­tung von Mar­kus und Hei­di kon­fron­tie­ren, ob mit ver­schie­de­nen Spie­len oder Quiz. Ei­ni­ge hat­ten so­gar noch­mals ein Des­sert zu gut, aber ei­nen Moh­ren­kopf oh­ne Hän­de zu es­sen war nicht so ge­niess­bar… An­sch­lies­send blieb man zu­sam­men, trank ein Glas Wein, spiel­te «Kampf ge­gen das Bünz­li­tum» oder sch­miss ei­nen Jass. Am spä­te­ren Abend sind ei­ni­ge noch in die Dorf­bar. Zu ei­nem Bier, ei­nem Cock­tail oder ei­ner Su­ze Co­ca konn­te man den Abend noch wei­ter­ge­nies­sen. Nach und nach gin­gen dann die Mu­si­kan­ten ins Bett, spä­tes­tens als sich die Son­ne zeig­te.

Am Sonn­tag gab es ab 8.00 Uhr Früh­s­tück. Nicht mehr al­le wa­ren frisch und mun­ter, aber wir nah­men Platz im Car, der uns auf die 10.00 Uhr nach Broc ins Mai­son Cail­ler ge­bracht hat, nicht di­rekt vor die Tür aber ein kur­zer Spa­zier­gang tat al­len gut. Bei der Füh­rung er­fuh­ren wir, wo­her der Ka­kao kommt, warum Cail­ler im Grey­er­zer Land liegt, wer heu­te al­les bei der Scho­ko­la­den­pro­duk­ti­on mit­hilft und na­tür­lich durf­ten wir ganz vie­le Scho­ko­la­de pro­bie­ren. 

Von Broc ging es wie­der nach Char­mey, wo wir die Gon­del auf den Vou­netz ge­nom­men ha­ben. Wir ha­ben dort fei­ne La­sag­ne zum Mit­ta­ges­sen be­kom­men und sind an­sch­lies­send auf ver­schie­de­ne Ar­te wie­der nach Char­mey run­ter: Trot­ti­net­te, bis zur Mit­tel­sta­ti­on lau­fen oder mit der Gon­del wie­der run­ter. Das Wet­ter hat su­per mit­ge­spielt, so dass wir ei­ne sc­hö­ne Aus­sicht hat­ten und den Haus­berg des Kan­ton Fri­bourg der Mo­lé­son je­der Zeit be­trach­ten konn­ten. 

Nach die­sen vie­len Ein­drü­cken in der Ro­man­die fuh­ren wir wie­der nach Eschen­bach zu­rück.