Die Musikgesellschaft auf Reisen
Am Samstag fuhren wir um 7.00 Uhr im Dorftreff mit dem Car ab. Bevor wir Zürich ganz umfahren hatten, haben wir unser Dirigent Marcel Schöni aufgeladen. Danach sind wir bis zur Raststätte Grauholz gefahren. Dort gab es eine Kaffeepause, bevor wir vorbei an Bern auf der A12 fuhren und den Röstigraben überquert haben. Dieser zeigt sich symbolisch durch die gestaute Saane (Schiffenensee) vor Fribourg. Mit dem Car konnten wir bis ins Stadtinnere fahren. Dort bekam jeder Mitreisender einen schönen blauen Hut, der Marlen für den Anlass dekoriert hat, und ein Lunchpaket, das auch Marlen vorbereitet hat. In 2er bis 8er Gruppen haben wir uns mit Schläger und Ball ausgerüstet, um den Stadtgolf zu machen. Dank einem Stadtplan kamen wir bei den 18 Löcher vorbei und haben so ein grosser Teil der schönen Altstadt von Fribourg besichtigt. Einige haben sich auf einer Terrasse verlaufen, andere mussten sogar die Schuhe ausziehen, um den Ball wieder aus der Saane zu fischen. Nach vier Stunden sind alle beim Car zurückgewesen. Eins ist sicher: Fribourg ist eine schöne Stadt!
Von Fribourg fuhren wir nach Châtonnaye. Dies ist ein Dorf von 800 Einwohner im Bezirk Glâne. Ein Grund, warum die Musikgesellschaft dort einen Halt machte, ist, weil dort der beste Greyerzer Käse der Schweiz hergestellt wird. Der Hauptgrund ist aber, weil Sabine Glauser, Musikantin, in diesem Dorf aufgewachsen ist. Wir haben auf dem Familienhof einen Rundgang gemacht, wo uns Fritz Glauser interessante Informationen geliefert hat. Anschliessend gab es einen Apéro. Kulinarisch wurden wir durch die Käse Gruyère und Vacherin Fribourgeois wie auch durch den salzigen und süssen gâteau à la crème verwöhnt.
Von Châtonnaye gingen wir in den Süden des Kantons in den Bezirk Gruyère. Bevor wir wieder in den deutschsprachigen Teil des Kantons kamen (Jaun), sind wir bei unserer Unterkunft angekommen. Übernachtet haben wir im centre réformé in Charmey. Nur kurz konnten wir unsere Zimmer anschauen, da es sofort z’Nacht gab. Danach konnten wir uns ein wenig ausruhen, bevor es im Gemeinschaftsraum weiterging. Vier Teams mussten sich unter der Leitung von Markus und Heidi konfrontieren, ob mit verschiedenen Spielen oder Quiz. Einige hatten sogar nochmals ein Dessert zu gut, aber einen Mohrenkopf ohne Hände zu essen war nicht so geniessbar… Anschliessend blieb man zusammen, trank ein Glas Wein, spielte «Kampf gegen das Bünzlitum» oder schmiss einen Jass. Am späteren Abend sind einige noch in die Dorfbar. Zu einem Bier, einem Cocktail oder einer Suze Coca konnte man den Abend noch weitergeniessen. Nach und nach gingen dann die Musikanten ins Bett, spätestens als sich die Sonne zeigte.
Am Sonntag gab es ab 8.00 Uhr Frühstück. Nicht mehr alle waren frisch und munter, aber wir nahmen Platz im Car, der uns auf die 10.00 Uhr nach Broc ins Maison Cailler gebracht hat, nicht direkt vor die Tür aber ein kurzer Spaziergang tat allen gut. Bei der Führung erfuhren wir, woher der Kakao kommt, warum Cailler im Greyerzer Land liegt, wer heute alles bei der Schokoladenproduktion mithilft und natürlich durften wir ganz viele Schokolade probieren.
Von Broc ging es wieder nach Charmey, wo wir die Gondel auf den Vounetz genommen haben. Wir haben dort feine Lasagne zum Mittagessen bekommen und sind anschliessend auf verschiedene Arte wieder nach Charmey runter: Trottinette, bis zur Mittelstation laufen oder mit der Gondel wieder runter. Das Wetter hat super mitgespielt, so dass wir eine schöne Aussicht hatten und den Hausberg des Kanton Fribourg der Moléson jeder Zeit betrachten konnten.
Nach diesen vielen Eindrücken in der Romandie fuhren wir wieder nach Eschenbach zurück.